, Backbuben des Herren 2

Herren 2 - Der Kuchen war besser

Die Qualität der vielen Angebote am Buffet und die Anzahl der Kunden dieses Buffets war sowas von nicht kongruent – viel zu wenig hungrige Mäuler. Schon mehrere Stunden vor unserem Matchbeginn strahlte die Kuchen-, Hotdog-, Sandwichecke auf/aus. So auch das Knie und der Fuss von Jan und Noah. Auf Grund jener und noch weiteren abwesenden Spieler mussten wir heute tief in die Trickkiste greifen. Ladislau, auf dessen Stirn man am frühen Morgen noch Spiegeleier zubereiten konnte, stand mit seinen fünf Freunden in der Startformation. Doch jetzt von Anfang an. Nach dem Gastspiel in Ittigen, konnten wir wieder in unserer geliebten Uni-Halle spielen. Die Glasfenster der Tribüne luden auch heute glänzend zu prachtvollen Wunderschlägen auf die Zuschauerränge ein. Doch weil wir nicht gerne Fenster putzen, liessen wir die steilen Einschlagwinkel zuhause. Dies machte jedoch nichts. Trotz passiven Warm-up-Schlägen führten wir uns steil in die Partie ein.


Der Start in den ersten Satz verlief sehr ausgeglichen. Doch kurz vor dem ersten Time-Out von MS Lerbermatt konnten wir uns etwas absetzen. ;) Das Time-Out wurde auf unserer Seite besser genutzt. Die kräftigen Mitteangriffe des Gastteams blockten wir nun vermehrt auf ihre Seite - der Boden erbebte. Mit dem Punktevorsprung von 22:13 konnten wir den Satz nicht mehr verlieren. Dachten wir wohl wieder. Die Gletscher, die bereits letzte Woche gegen Vopap viel Wasser verloren, schmolzen auch jetzt wieder in extremis. Wir retteten jedoch die letzten Eisbrocken über die Ziellinie und gewannen diesen ersten Satz am Schluss doch noch souverän mit 25:20.

Im zweiten Satz lief es nicht mehr. Der einzige der lief war ein Spieler von Lerbermatt - und zwar auf unsere Feldseite. Er sagte uns was ihm nicht passte und das passte uns nicht. Und auch dem Coach nicht. Und auch dem Schiri nicht – ah nein, dem war es egal. Die Karten blieben sitzen. Wir nicht. Unsereins verstanden es nicht und wird es wohl nie verstehen. Diese Verwirrung hielt sich bis Satzende in unseren Hinterköpfen und so verloren wir mit 20:25.

Noch war nichts verloren. Drei Punkte waren noch immer möglich. Im dritten Satz zeigten wir erneut unser wahres Gesicht. Kräftige Angriffe und noch bessere Blocks liessen die Familienväter auf der anderen Feldhälfte erstarren. Wir bejubelten den klaren zweiten Satzgewinn (25:15).

Im erhofften letzten Durchgang konnten wir uns unserem Niveau von Satz drei nicht mehr anschliessen. Die Konzentration liess nach – bei einigen auch etwas die Kraft. Es entwickelte sich ein ausgeglichener Satz, bei dem sich die Führung regelmässig abwechselte. Bis zum Stand von 16:16. Danach war es wie Ferrari gegen John Deere. Wir sassen leider im Traktor und Lerbermatt fuhr uns davon (21:25).

Im fünften Satz, man hätte wohl wieder Spiegeleier braten können, fehlte uns die letzte Überzeugung. Trotz guten Defenseaktionen konnten wir uns nicht vom Gegner absetzten. Dies lag wohl an der noch besseren Verteidigung der Herren von Lerbermatt. Jeder Punkt mussten wir hart erkämpfen. Und obwohl wir diese lieben, Geschenke gab es keine. So zogen wir den Kürzeren und verloren mit dem knappsten aller Resultate: 13:15.

Der Coach war wohl nicht zufrieden. Ich traute mich nicht zu fragen ;). Ende nicht so gut – Bier aufmunternd. Blick auf Tabelle aufmunternder.
Wir sehen uns am kommenden Samstag zum letzten Spiel der Hinrunde gegen Aeschi im Zssw.
Much Löve
Dein H2

 

Herren 2 vs. MS Lerbermatt (25:20, 20:25, 25:15, 21:25, 13:15).