, Wandergruppe Oberegg

Herren 2: Einmal mit alles - mit scharf

Heute stand mit dem VBC Münchenbuchsee der aktuelle Leader unserem leicht limitierten Team zuhause im ZSSW gegenüber. Eine echte Knacknuss. Wir befanden uns vor diesem Spitzenkampf auf dem 2. Rang, 1 Punkt weniger als die Mittelländer, jedoch auch ein Spiel. Münchenbuchsee hat mit Lee einen Trainer Spitzenformats – wir haben mit Darryl einen Trainer Weltformats. So die Ausgangslage vor dem Ernstkampf. Unser Captain Noah konnte sich beim wöchentlichen Münzwurf mal wieder die gute Seite schnappen. Das zeichnet einen Vorzeigecaptain aus! Deshalb ging das Einschlagen in Richtung Tribüne in die nächste Runde. Nach zwei Auswärtsspielen in Folge, vermissten wir unsere geliebte Glasscheibe und waren deshalb besonders motiviert die magische Glaskantengrenze zu knacken. Es knackte jedoch erst später. Das Einschlagen war mehr wie ein kleiner Bach – nur wenig (be)rauschend. Der kleine Bach floss auch in unseren Spielbeginn. Eine nervöse Annahme zeigte grosse Mühe mit den druckvollen Service von Dario, dem ex-Berner. Doch schon bald nahm der kleine Bach mehr Schwung auf, bis er sich zum Ende des Satzes in einen reissenden Bergbach verwandelte. Dieser Bergbach war gespickt mit krassen Böllern von unserem Geburtstagskind Jan (sweet 18!) und mit nun einer äusserst stabilen Annahme. Der kleine Rückstand, der sich zu Satzbeginn eingeschlichen hatte, konnte aufgeholt und gar in einen Vorsprung verwandelt werden. That’s how we do it! Wir machten es wie die Angestellten auf der Gemeinde – wir verwalteten. Mit 25:20 entschieden wir den ersten Satz für uns. Seitenwechsel. Nun das Publikum im Rücken. Es wurde hektisch. Nach einem ausgeglichenen Start erarbeiteten wir uns einen leichten Vorsprung. Nun knackte es. Noah musste nach einem Mistritt in der Verteidigung ausgewechselt werden und unser Junior Gäbu, der nach seiner Weisheitszahnoperation sein Comeback feierte, ersetzte ihn. Dieser um vier Zähne leichtere Aussenangreifer, brügelte Münchenbuchsee die Bälle um die Ohren. Noch vier weitere Zähne ziehen, dann spielt er NLA. Klasse der Junge. Als wäre es nicht genug Action auf unserer Seite, kam eine grobe Fehlentscheidung dazu. Ein Rückraumspieler von M’buchsee griff an, als gäbe es keine 3-Meterlinie. Nach heftigen Reaktionen auf unserer Seite, fielen die Karten. Der Satz wurde noch einmal spannend. Buchsi glich zum 22:22 aus. Doch unsere ersten Satzbälle konnten wir durch Juniorenfehler unserer Oldies nicht verwerten. Das hält jung! ;) Die Stimmung ohrenbetäubend. Die Spieler, wie ein Wurm zwischen zwei Hühnerschnäbel – angespannt. Doch unser Bach schien nicht mehr zu stoppen zu sein. Beim Stand von 27:26 konnten wir eine Passeurfinte zum 28:26 blocken. Die Emotionen waren grossartig! Saletti! Im 3. Satz kontrollierten wir das Geschehen gut, jedoch einen Vorsprung herauszuspielen war lange nicht möglich. Wie während des ganzen Spiels, lief auch im 3. Satz bei Münchenbuchsee viel über Dario, den wir jedoch immer besser in Griff bekamen. Fabian, der mit einer super Serviceserie nicht nur den Gegner, sondern auch das eigene Team überraschte, half uns, uns etwas von Münchenbuchsee absetzten zu können. Es floss. Fabian war es auch, der bei Matchball den Mitteangriff des Gegners blockte, und so die Uni-Fans und uns nach 77 Minuten in Ektase führte (25:22). Der Bergbach, der sich nach dem Schlusspfiff schon bald in Bier und Glühwein verwandelte, trug uns an die Tabellenspitze. Viele Grüsse von oben. Der Coach war zufrieden (vielleicht sogar etwas stolz). Ende gut – Bier absolut verdient!Bis nächsten Samstag auswärts gegen Vopap.

Dein H2

Herren 2 vs. VBC Münchenbuchsee 3:0 (25:20, 28:26, 25:22)