, Jan Schubarth

HU19a: Erstes Spiel in der U23-Meisterschaft

Am Freitag den 24. November hatten wir unser erstes Spiel in der u23-Liga. Gegner und erster der Rangliste war der VBC Thun. Grund genug motiviert in dieses Spiel zu gehen. In den ersten Satz starteten wir nicht optimal. Es schlichen sich einige Eigenfehler ein, was dazu führte, dass wir unser Angriffsspiel nicht wie vorgehabt durchziehen konnten. Nach zwei Time-Outs und der Anweisung unseres Trainers Lorenz, wieder unser Spiel zu spielen, fanden wir dazu zurück. Leider kam dies etwas zu spät und so verloren wir den ersten Satz mit 19:25. Diesen positiven Aufschwung der letzten Punkte wollten wir unbedingt in Satz Nummer zwei mitnehmen, was uns durchaus gelungen ist. Zwar war die Eigenfehlerquote immer noch nicht da, wo wir sie haben wollten, war sie doch besser als im vorherigen ersten Satz. Dies verhalf uns den zweiten Satz mit 25:16 nach Hause zu holen. Erleichtert und glücklich zugleich, gingen wir in die Pause. Der dritte Satz glich dem zweiten: Wir dominierten das Spiel und konnten uns zwischenzeitlich einen grossen Vorsprung erarbeiten. Am Schluss des Satzes hiess es wiederum 25:16 zu Gunsten von uns. Jetzt hiess es, den Kopf bei der Sache zu halten, nicht übermütig werden und den vierten Satz gewinnen. Wir starteten nicht schlecht und konnten uns einen Vorsprung erarbeiten. Diesen Vorsprung konnten wir bis kurz vor Schluss halten. 24:22. Noch ein guter Angriff, Block oder Ass und das Ding wäre durch. Doch nichts war es mit dem erhofften, letzten Punkt. Die Thuner haben ihrerseits gezeigt, was es heisst Nerven zu bewahren und haben die nächsten zwei Punkte für sich entscheiden können. Nun stand es also 24:24 und es ging in die heisseste Phase des Spiels. Der Vorteil wechselte sich ab, beide Teams hatten die Chancen den Satz beziehungsweise das Spiel zu gewinnen. So ging es bis 28:28 weiter. In unseren Köpfen schwebte einerseits der Sieg, andererseits der unerwünschte fünfte Satz. Und zu letzterem kam es leider. Doch das war kein Grund zur Besorgnis, wir waren ja noch voll und ganz im Spiel. Das änderte sich leider. In der Mitte des Satzes häuften sich bei uns die Fehler und die Thuner konnten sich einen beachtlichen Vorsprung erspielen und führten zwischenzeitlich sogar mit 12:6. Dann kamen wir wieder ins Spiel zurück und konnten bis zum 10:12 verkürzen. Jetzt lag wieder alles drin! Leider haben wir die Rechnung ohne unsere Nerven gemacht, welche bei den letzten, alles entscheidenden Punkten versagten. Wir blieben auf unseren 10 Punkten sitzen und die Thuner entschieden die Partie für sich.

Unser Fazit nach dem Spiel war gemischt: Einerseits positiv der guten Sätze zwei und drei wegen, andererseits negativ, da wir die Partie verloren hatten und dies uns selber zuzuschreiben hatten. Es hat uns gezeigt, dass wir gegen den ersten der Tabelle gewinnen hätten müssen, was kein schlechtes Zeichen ist. Dieses Spiel hinterlässt bei uns einen bitteren Nachgeschmack, jedoch sieht man sich immer zweimal im Leben…

HU19a mit neuen Einspielshirts