, Droguett Francisco

Saisonstart Damen 2

Als teilweise neu formiertes Team tasten wir uns langsam an die 3. Liga heran, neue Liga, neue Teams, neue Hallen. Aber auch geografisch ist es ein Sich-Herantasten. Die Saison wird uns bis nach Interlaken, Frutigen und St. Stephan führen – aber erstmal Schritt für Schritt:

In die Saison starteten wir gleich quasi mit einem Quartier-Derby gegen den TV Länggasse. Früher als geplant mussten (oder durften) wir Nathalie nachlizenzieren, da unser Team durch Auslandaufenthalte und eine Verletzung dezimiert war. Ausserdem konnten wir Fabienne als Juniorin mitnehmen. Wir trafen auf ausserordentlich engagierte und solidarisch aufspielende Länggasserinnen, die uns das Leben mehr als einmal schwermachen konnten. Besonders der dritte Satz, den wir 21:25 verloren, zeigte uns auf, woran wir noch arbeiten müssen. Für den 3:1 Sieg (25:15; 25:16; 21:25; 25:13) brauchten wir dann die ganze Power von Fabienne (Serviceserie vom 0:0 zum 10:0) und auch ein bisschen Glück (zwei Netzroller bei dieser Serviceserie). Damit kippte jedenfalls gleich zu Beginn des vierten Satzes das Momentum auf unsere Seite und wir konnten den ersten Sieg der noch jungen Saison feiern.

Das zweite Spiel zog bereits einen etwas weiteren Kreis über das Quartier hinaus bzw. die Gastmannschaft hatte eine etwas längere Anreise: Die Damen von Volley Muri Bern gastierten bei uns, ein Team, das sich als harte Nuss entpuppen sollte. Sehr gut organisiert und kampfstark in der Defense stellten sie uns das eine um das andere Mal vor ernsthafte Herausforderungen. Und es brauchte die ganze Ruhe und Routine unserer Spielerinnen – insbesondere der beiden, die gerade erst am selben Tag wieder in der Schweiz aufgeschlagen waren –, um den Sieg (25:16; 25:18; 25:18) und die nächsten drei Punkte in der Muesmatt zu halten.

Nun war es an uns erstmals zu reisen, bis nach Thun, dem Tor zum Berner Oberland. Ein Tor, das wir diese Saison ja noch oft durchschreiten werden. Schon beim Einschlagen überzeugten die Thunerinnen mit kraftvollen Smashes und zeigten, was sie im Angriff draufhaben. Entsprechend entwickelte sich ein von Angriff und Block geprägtes Spiel, das vom ersten Satz (25:16) über den zweiten (25:20) bis zum dritten immer spannender wurde – und wir brauchten unser ganzes Geschick und Talent, um den dritten Satz nach knapper 23:22 Führung doch noch mit 25:22 abzuschliessen.

Die drei Punkte aus dem Oberland tun doppelt gut: Wegen Terminenge liessen wir im gegenseitigen Einverständnis das Meisterschaftsspiel auch gleich als Kantonalcup-Spiel werten. Damit konnten wir uns für die 1/8-Finals qualifizieren. Das Spiel gegen die Könizer 2.-Ligistinnen findet am 11.12.17 um 20.00h in der Muesmatt statt: Eine grosse Herausforderung, der wir uns sehr gerne stellen werden. Vorerst aber gilt unsere Konzentration dem VBC Bödeli-Unterseen, den wir am 17. November 2017 ebenfalls in der Muesmatt empfangen – die Meisterschaft ist im Fokus.