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Herren U23 Inter-Team fordert den Schweizer Meister

Das Herren-Interteam von Uni Bern hat am 1. Qualifikationsturnier in Baden ein hervorragendes Resultat erzielt. Mit zwei 2:0 Siegen gegen Nidau und Lugano und einem denkbar knapp verlorenen Spiel gegen Schönenwerd belegte das Team den 2. Platz in seiner Gruppe und qualifizierte sich für das 2. Qualifikationsturnier vom 25. Januar.
Absolutes Highlight war das Spiel gegen den amtierenden U23-Schweizer Meister TV Schönenwerd. Im 1. Satz drehte Schönenwerd mit seinen Nationalliga A- und B-Junioren auf, spielte wie aus einem Guss auf Höchstniveau und bodigte unser Team diskussionslos mit 25:12, erst gegen Ende des Satzes konnte Uni Bern mithalten. Den Schwung nahm unser Team mit exemplarischer Moral in den 2. Satz mit und liess Schönenwerd keine Chance, der Satz ging mit 25:18 an Uni Bern. Der 3. Satz war hartumkämpft, um Schluss hiess es 15:13 für den Titelverteidiger und unser Team schrammte knapp an einer Sensation vorbei. Einerseits ärgerlich, weil wir vier völlig unnötige Eigenfehler in einfachen Situationen machten, andererseits motivierend und grossartig, dass wir gegen den Schweizer Meister hätten gewinnen können, ja sogar müssen. Für die Jungs und die Trainer war es ein geiler Match, die Zuschauer waren begeistert. Die Gewissheit, ein Spitzenteam zu sein, werden wir in das nächste Selektionsturnier vom 25. Januar für die letzten sechs freien Plätze für das Finalturnier in Cossonay am 14./15. Februar mitnehmen.

Die Resultate: Uni Bern – Nidau 25:19, 25:18, Uni Bern-PV Lugano: 25:10, 25;16, Uni Bern – TV Schönenwerd 12:25, 25:18, 13:15.
Alle Spieler kamen zum Einsatz: Selim Heni, Benjamin Berger, Julian Rippes (C), Malte Doherr, Samuel Steiner, Benji Aeschimann, Michael Gasser, Silvan Schuler, Didier Ryter und Noah Krattiger.

Ein persönliches Wort des Coaches

Nahezu unfassbar, was im Spiel gegen Schönenwerd ablief. Auf der anderen Seite Nati A- und B-Spieler, vier Mitglieder der Juniorennationalmannschaft gegen zwei Nati-B-Spieler, 7 Zweitligaspieler und einen Viertligaspieler. Ich bin stolz auf dieses Team, auf seine Leidenschaft, auf seine Moral, auf seinen Zusammenhalt. Und der Klub darf es auch sein!

Roddie