, Touchdown-Boys

H2: Feine Super-Bowle, geziert mit Minze, Emotionen, Beeren, krasser Atmosphäre und mächtigen Böllern

Das Aufeinandertreffen der Giganten am Vorabend des Super-Bowls zwischen dem 2. Platzierten VBC Münchenbuchsee und dem Leader aus der Hauptstadt, lies die Halle in Münchenbuchsee füllen.

Das Aufeinandertreffen der Giganten am Vorabend des Super-Bowls zwischen dem 2. Platzierten VBC Münchenbuchsee und dem Leader aus der Hauptstadt, lies die Halle in Münchenbuchsee füllen. Nach dem ritterlichen Sieg um den heiligen Gral im Cup 1/4 -Finale, den wir mit 3:1 für uns entscheiden konnten, zogen wir mit gehobener Brust in den Bodenacker. Im Gegensatz zu den Footballspielern aus Übersee, beeindruckten die Männer aus Bern auch ohne Shoulder Pads mit ihren breiten Schultern und kräftigen Waden. Die Stimmung war beeindruckend. Bereits beim Münzwurf gab es den ersten Seitenhieb in Richtung der Mittelländer. Unser Line Runner Noah, auf den immer Verlass ist, entschied diesen zu Berner Gunsten. Die Tribüne – voll mit vollen bekannten Gesichtern – war zum Einschlagen bereit. Vor Angst, eine Hülse oder eine Flasche Bier aus den Händen der Berner Zuschauer zu prügeln, liessen wir die Vernunft walten und hielten uns vorbildlich zurück. Ehrenmänner. Mit dem Anpfiff um 19:00 begann die 3. und somit letzte Begegnung mit dem VBC Münchenbuchsee in dieser Saison. Ich glaube sie sind froh. Mit einem Sieg von unserer Seite könnten wir auf 7 mögliche Punkte davonziehen. Und das war unser klares Ziel, um den goldenen Meisterschaftspokal bereits mit einer Hand ergreifen zu können.  Auf dem Schiribock, wie auch auf der gegnerischen Seite standen uns altbekannte Gesichter gegenüber. Über manche freute man sich etwas mehr. Es schien als ob sich die Buben aus Buchsi gut auf das Spiel eingestellt haben. Mehrwöchige Videoanalyse und Visualisierungstraining musste die Ursache für den guten Start sein. Mit guten Blocks und ebenfalls saftigen Angriffen konnte uns Bi-Ba-Buchsi mit 2 Zählern Differenz auf Abstand halten. Doch wir wären nicht Uni, wenn wir nicht dagegen gehalten hätten. Wir Bären bissen uns fest und es entwickelte sich ein hochinteressantes Spiel – ganz ohne Werbepause und Kommerz. Beim Stande von 17:18 aus unserer Sicht, zog unsere Offensive Line der Defensive Line vom VBCM mit grossen Schritten in Richtung Satzgewinn vorbei. Die Tacklings des Heimteams misslangen und sie schluckten Gras. Touchdown. Nach 20 Minuten erfreuten wir uns über den 25:23 Satzgewinn.  Nach dem knappen ersten Satz waren wir also gewarnt. Die Gegenwehr im 2. Satz war beschränkt. Nie stand die Frage im Raum, wer den Satz für sich entscheidet. Wohl war die Vorfreude auf Shakira und ihre Freunde bei Münchenbuchsee zu gross. Sie mehr Waka waka, wir mehr Hacka hacka. Mächtige Böller, wie eh und je. Beängstigend. Zudem pflückten wir Blocks wie Äpfel von Bäumen, während in den USA wohl mehr auf fritierte Ware zurückgegriffen wurde. Dies erklärt wohl unser knackiges Aussehen. Item. 25:17.  Nach dem hübschen Hüftschwung wurde wieder gespielt. Doch eine Aufholjagt wie bei den Amis wollten wir nicht gewähren. Eine weiterhin solide Leistung auf Uniseite liess auch den Taktikfuchs an der Seitenlinie von Buchsi grübeln. Das liess auch uns etwas grübeln. Der schön herausgespielte Vorsprung wurde durch einen cleveren Blind Side Hit zerstört. Beim Stande von 21:21 kam die Endzone immer näher und näher, aber mit Buchsi auf Gleichschritt wurde das Rennen zum Nervenspiel. Die Äpfel wirkten beruhigend und mit einem finalen Run beendeten wir die Part(y/ie). Die Ekstase auf der Tribüne war nicht zu überhören. Auch die Spieler auf dem Feld lagen sich in den Armen. Schon bald floss das Siegesbier.  Der Coach war zufrieden. Ende gut – Bier meisterlich – Superbowl kann einpacken. Nun geht es am Donnerstag weiter mit dem Cuphalbfinalkracher gegen Vopap! Wir freuen uns auf deine Unterstützung.  Much LöveDein H2