, Die Ritter der goldenen Erbse

Herren 2: Die Schlacht beim Bodenacker

Montag, der Tag der Wahrheit. Der Waffenstillstand zwischen Uni Bern und Münchenbuchsee wurde aufgrund des so genannten „Berner Kantonalcups“ unterbrochen.

Die Schlacht beim Bodenacker

Montag, der Tag der Wahrheit. Der Waffenstillstand zwischen Uni Bern und Münchenbuchsee wurde aufgrund des so genannten „Berner Kantonalcups“ unterbrochen. Der Kampf um die berüchtigten Ballroller erfährt seine Fortsetzung. Nach der gewonnenen Schlacht bei Aarberg, trommelte unser Anführer „Darrylon von Shankenburg“ seine besten Ritter zusammen. Bepackt mit den spitzigsten Mistgabeln und den schärfsten Äxten, ritten wir vollzählig auf unseren prächtigen Rössern gegen Münchenbuchsee zu.
Der heilige Hopfentee vom Samstag, nach der Belagerung von Bern, bei der wir die Tabellenspitze verteidigt und Aeschi a in die Flucht geschlagen haben, war gut verdaut. Nach der frühen Ankunft beim zu beackerndem Boden, schlugen wir unser Lager in der Garderobe auf. Gemeinsam schliffen wir die Klingen und bestrichen uns mit Pferdebalsam. Und so zogen wir guten Mutes und mit festgeschnürten Schuhen auf das noch blutarme Schlachtfeld. Beim Anblick der neuen Micasa-Munition des Kontrahenten, wurde uns angst und bange. Noch nie sind wir mit solchen Wurfgeschossen in Erfahrung getreten. Unser General „Noah Theophil zu Krattstadt“, der seine Kriegsverletzung auskuriert hat, beglückte uns nicht mit der Seite, auf der wir beim Einschiessen die hohen Mauern der Schaulustigen hätten überwinden können.
Stunde Null; der Schall der Kriegspfeiffe lies unser Trommelfell erzittern. Das ihre wurde durch unseren animalischen Schlachtruf, den wir wie Bären im Stimmbruch brüllten, zerfetzt. Der Gegner eröffnete das Feuer. Nach ersten Verlusten konnten wir dank unseren schnellen Speerwürfen die Linien des Feindes durchbrechen. So konnten wir nach dem ersten Schlachttag einen Gebietsgewinn verzeichnen.
Am zweiten Tag waren wir trotz der höheren Macht des „Arbitrus“, der noch ab und zu eine Fehlentscheidung traf, nicht im Stande, das gegnerische Dauerfeuer abzuwehren. Wir mussten uns geschlagen geben und uns zurückziehen, um neue Schlachtpläne auszuhecken.
Mit veränderter Aufstellung begaben wir uns am dritten Tag in unsere Feldhälfte. Dank einigen geschickten Schachzügen konnten wir besser als am Vortag dem Gegner Paroli bieten. Am Schluss kam es gar zum Duell zwischen den beiden Heerführern. Mit einem harten Schlag unseres Generals, konnte die Verteidigung des Gegners überwunden werden, sodass der feindliche Anführer nur noch das Nachsehen hatte.
Der Tag der Entscheidung nahte. Das geschwächte Gegenüber kratzte noch einmal alle Reserven zusammen, um eine Niederlage abzuwenden. Doch die vergangenen Tage haben uns, den Rittern aus Bern, Kraft eingeflösst, um die Schlacht ein für alle Mal zu entscheiden. Und das taten wir auch. Mit sauberen Blocks und mächtigen Angriffen über die Flanken, konnten wir dem Feind den entscheidenden Seitenhieb verpassen. Sie kapitulierten.
Der versöhnliche Händedruck mit dem Gegner setzte das Friedensabkommen wieder in Kraft. Wir hatten diese Schlacht nach 4 Tagen für uns entschieden und konnten gemeinsam mit unserem mitgereisten Hofstaat jubelnd den Rückweg in die Hauptstadt antreten.
Kurzgefasst: Wir taten es wie Cäsar, „venimus, vidimus, vicimus“. (Dänk plural du Lappi!)
Anführer mächtig stolz, Hopfentee wurde später genossen. Wir wünschen ein besinnliches Weihnachtsfest und freuen uns, einige von euch Schaulustigen an der nächsten Schlacht im Jahre 2020 zuwinken zu dürfen. Much Löve

Deine Ritter von Bern