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NLA: Doppelwochenende gegen Spitzenteams

Sommer Janick 06.11.2017

Uni Bern war dieses Wochenende zu Gast bei gleich zwei der vier letztjährigen Playoff-Halbfinalisten. Im Spiel am Samstag stehen die Berner Lausanne gegenüber, welches sich bei einem Sieg und einem Patzer von Näfels die Tabellenführung holen könnte. Uni Bern zeigt von Beginn weg eine beherzte Leistung und liegt stellenweise vorne. Die Berner kommen mit dem rasanten Tempo der Lausanner Aussenspieler zurecht und zeigen, dass sie sich ans NLA Tempo angepasst haben. Im entscheidenden Moment kann Lausanne jedoch im Service und im Angriff noch einen Zacken zulegen und so gehen alle drei Sätze nach gutem Kampf der Berner dennoch an das Heimteam aus Lausanne.

Lausanne UC - Uni Bern 3:0 (25:22, 25:20, 25:21)

Lausanne UC: Carrel, Prevel, Pranko, Kvalen, Del Bianco, Zerika, Del Valle (Libero), Kaeser, Benesh, Pfund

Uni Bern: Bürgi, Nüesch, Rossignol, Shank, Gerson, Sommer, Meier (Libero), Kovatsch, Rey, Kissling, El Heni, Spahr

Im zweiten Auswärtsspiel stand eine Reise in die Oschtschwiiz an. Dem Regen konnten die Berner leider auch in Amriswil nicht entfliehen. Es ist also auch in der Ostschweiz bestes Wetter für einen Volleyballmatch. Die Berner verstecken sich nicht vor dem amtierenden Meister und spielen beherzt auf. Bereits der erste Service von Jonas Kissling zeigt den Amriswilern: Die erhofften drei Punkte gibt’s heute definitiv nicht gratis. Bern bleibt stets an Amriswil dran und muss sich zum Satzende nur haarscharf den Ostschweizern beugen, für die Berner sind Kovatsch und Shank die offensiven Punktegaranten. Im zweiten Satz zeigt sich bis zur Satzmitte ein ähnliches Bild. Dann profitiert Robin Baghdadi am Service von einigen etwas unglücklichen Spielzügen der Berner. Prompt scheint Amriswil davon zu ziehen. Doch die Berner ihrerseits geben nicht nach und kämpfen weiter. Der Satz geht zwar verloren, das Spiel ist aber noch nicht entschieden. Nach der zehnminütigen Pause steht Bern erneut sehr fokussiert auf dem Feld und lässt sich von nichts einschüchtern. So geht es dem Satzende zu, ohne das sich ein Team absetzen kann. Amriswil kann den Satz knapp mit 27:25 für sich entscheiden und gewinnt so das Spiel 3:0.

Amriswil - Uni Bern 3:0 (26:24, 25:19, 27:25)

Amriswil: Howatson, Baghdadi, Radovic, Steigmeier, Hamacher, Kesten, Daniel (Libero), Ljubicic, Brühwiler, Djokic, Muntwyler, Nasibullin

MVP: Nemanja Radovic

Uni Bern: Kissling, Kovatsch, Rossignol, Shank, Gerson, Sommer , Nüesch (Libero), Rey, Meier, Bürgi, El Heni, Spahr

MVP: Darryl Shank