> Zurück

Herren 2: Gallier in Ausbildung

Asterix und seine Freunde des Herren 2 02.12.2019

Da hat wohl ein Team unsere Matchberichte gelesen. Eine Tribüne wie aus dem Bilderbuch schmückte die Halle des heutigen Gegners Volley Papiermühle. Unseren neun Spieler zuckten bereits die Finger nur beim Gedanken ans Einschlagen. Doch noch vor dem Spiel wurde uns klar gemacht, dass wir heute nicht in Richtung Tribüne unser Einschiessen machen dürfen. Da war wohl etwas Angst dabei, dass das liebevolle Buffet bereits vor dem Meisterschaftsspiel von uns abgeräumt würde. Dieser Entscheid war für uns wie das Einschlagen – hart.

Bei Spielbeginn schwelgten unsere Gedanken wohl noch in den Erinnerungen der letzten sechs Siege. Unser ganzes Spiel war deshalb im ersten Satz wie eine drei im Deutschaufsatz - ungenügend. Hätten die Gallier so verteidigt wie wir, so würde wohl noch manches Spanferkel friedlich durch die Wälder ziehen. Diese Schwäche wusste Vopap gekonnt auszunutzen. So mussten wir den ersten Satz zu 22 abgeben. Da sich Satzniederlagen schlecht anfühlen, entschieden wir uns, es nicht mehr zu tun.

Die Defense steigerte sich im zweiten Durchgang deutlich und auch die Angriffe wurden mit mehr Überzeugung zu Ende gespielt. Wir waren noch lange von unserem besten Volleyball entfernt, trotzdem gelang es mit dem einen oder anderen Block uns deutlich vom Heimteam absetzten zu können (12:5).  Doch dieser Vorsprung schmolz wie die Gletscher vor sich hin. Vopap kam uns bis auf zwei Punkte heran, konnte jedoch nie zum finalen Angriff blasen. So gewannen wir diesen zweiten Satz mit 25:23.

Eine gute Serviceserie zu Beginn des dritten Satz lies den Gegner erzürnen. Nachdem der Captain von Vopap sich vorweihnächtlich mit einer verdienten gelben Karte bescherte, fanden die Spieler des Heimteams nach einem Timeout den Tritt wieder. Doch der Vorsprung von uns war gross, zu gross für die Vopapaner (25:20).

Die Zeit der Tischreservation im Ambiente konnten wir wegen dem verlorenen Startsatz nicht mehr einhalten. Jedoch hatten wir die Hoffnung, dass wir mit schnellem Gewinn des 4. und hoffentlich letzten Satzes, die italienische Pünktlichkeit trotzdem noch einhalten können. Unser Hunger nach Pizza und dem Gewinn des Spieles zeigte sich deutlich. Erneut erspielten wir uns einen soliden Vorsprung. Da jedoch das Gletschersterben nicht mehr aufhören möchte, verhutzelte wir weiter Punkte. Gegen Ende des Satzes machten wir es dann doch noch wie mit den Bierflaschen nach dem Spiel – wir drehten auf. Jan pflückte sich noch den einen oder anderen Block und so sicherten wir uns den Sieg deutlich (25:18).

Der Aufwand hat sich gelohnt. Die Pizzen, aber auch das flüssige Gold schmeckten herrlich. Der Coach war durchaus zufrieden. Ende gut – Bier brandlöschend. 

Damit das Gletschersterben aufhört, steht eine hoffentlich erfolgreiche Trainingswoche vor uns, bevor wir am Samstag um 16:00 zuhause gegen MS Lerbermatt in die Bresche springen. Kommt vorbei! Salamander miteinander, dein H2!

Volley Papiermühle vs. Herren 2 1:3 (25:22, 23:25, 20:25, 18:25)