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Damen 2: Lektion erhalten

Droguett Francisco 06.11.2019

Den Leader aus Oberdiessbach konnten wir nur einen Satz fordern – da dafür richtig –, danach stellen wir unser Spiel ein.

(Eigentlich möchte man ja über äußere Einflüsse nicht schreiben, zumal sie beide Teams gleichermaßen betreffen, aber bei einer Spielansetzung um 10.30 Uhr ist man beinahe gezwungen so zu beginnen:) Trotz ziemlich gewöhnungsbedürftiger Anspielzeit – wir fühlten uns alle an Mini-Volley-Zeiten erinnert – starteten wir ganz gut in den ersten Satz und konnten das Team rund um Köniz-Legende Cornelia Gerson ziemlich unter Druck setzen. Das drückte sich dann so aus, dass besagte Legende plötzlich auch – im Rahmen der mehr oder weniger legalen Möglichkeiten – versuchte diesen Druck auf den Schiri auszuüben: Was für eine großartige Auszeichnung für unser Spiel – und wie schön, dass auch nach so vielen Jahren Volleyballerfahrung das Gewinnen noch richtig wichtig bleibt. Den Startsatz verloren wir denkbar knapp mit 25:27.

Eigentlich hätten wir nur an unser Spiel anzuknüpfen brauchen, aber der Faden war irgendwie gerissen und wir erhielten von Oberdiesbach eine veritable Volleyball-Lektion. Mit Lektionen ist es nun aber so: Bisweilen tun sie weh, aber wenn man aufmerksam ist, kann man tatsächlich was daraus lernen. In vielen Bereichen erinnert dieses Spiel an die einzige Niederlage von letzter Saison gegen Langenthal: Ein mit sehr viel (Nationalliga-)Erfahrung gespickter Gegner, seltsame Bedingungen vor Ort und selbst alles andere als auf der Höhe der Leistungsfähigkeit. Letztes Jahr vermochten wir daraus die richtigen Lehren zu ziehen und uns in der Rückrunde zu revanchieren. Und genau darum werden wir uns auch in dieser Saison bemühen – umso mehr freuen wir uns auf der Rückspiel!