, Nussbaumer Mathias

Herren 1: Niederlage zum Saisonstart

Aufgrund einer verschobenen Startpartie kam der Start für das Herren 1 des VBC Uni Bern eine Woche später als zuerst angenommen. Dafür konnte eine kleine Serie fortgeführt werden, wie schon in den letzten beiden Saisons fiel der Startschuss auswärts in Basel. Wie könnte es auch anders ausgehen wie eben schon die letzten beiden Erstrundenpartien, mit 3:1. Im letzten Jahr stand die 3 jedoch noch auf unserer Seite, nicht so in diesem Jahr.

Matchtelegramm: Traktor Basel II – VBC Uni Bern (25:13, 25:23, 22:25, 25:22)

Der erste Satz ist schnell zusammengefasst, ein fehleranfälliger Start auf allen Positionen konnte auch durch zwei frühe Timeouts vom neu ins Amt gewählten Coach Lars Bischoff nicht korrigiert werden. Probleme in der Annahme sowie im Angriff erschwerten den Zugriff aufs Spiel für die Gäste aus Bern, dazu eine fehleranfälliger Service und schon war der erste Satz deutlich mit 13:25 vorbei.

Im zweiten Satz gestaltete sich das Spiel deutlich ausgeglichener. Keines der beiden Teams vermochte sich entscheidend abzusetzen, untere anderem auch, weil wir ein besseres Aufbauspiel zeigen konnten. Auch der Angriff war jetzt um einiges besser, angeführt vom Silberrücken Stefan Imhof (aka Pügi), der einmal mehr bewies dass er noch lange mit den jungen Spielern mithalten kann, gelangen wichtige und überzeugende Angriffspunkte. Die Gäste aus Bern waren damit endlich im Spiel angekommen. Zum Ende hin reichte es aber wieder nicht für einen Satzgewinn, mit 23:25 musste man Basel den Satz in den letzten Punkten doch noch abtreten.

Trotz des weiteren Dämpfers raffte sich das Team um Captain Thomas Ammann nochmals zusammen und zeigte im dritten Satz eine weitere Leistungssteigerung. Nach anfänglich erneutem Gleichschritt konnte man sich diesmal gegen Satzende durchsetzen und den dritten Durchgang mit 25:22 ins trockene bringen. Unser Aushilfsspieler aus dem Herren 2, Manuel Alessandrini, trug massgeblichen zu diesem Satzgewinn bei, mit fünf direkten Angriffspunkten auf einen Fehler wies er die beste Angriffsquote dieses Satzes auf.

Das aufbäumen im dritten Satz war jedoch nicht von Dauer, das vom Heimpublikum getragene Traktor Basel agierte in ihrem Block/Diffens Spiel wieder besser, was uns sichtlich Mühe bereitet. Dazu kamen erneut einige Annahmeschwierigkeiten sowie einen erneut Fehleranfälligen Service. Das alles vermochte man auch nicht durch den Kampfgeist aufwiegen, wenn auch genau dadurch einige spektakuläre Punkte gewonnen werden konnten. Mit 22:25 ging der vierte und letzte Satz erneut ans Heimteam und die Gäste aus Bern mussten ohne Punktgewinn die Heimreise antreten.

Best Player (ab Satz 2): Pügi